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Rohkaffee-Verarbeitung

 

 

Die Coopérative des Producteurs de Singouin/Gouanlé (CPSG) vereint momentan 269 zertifizierte Bio-Kaffee-Bauern.



Sie bauen auf ca. 800ha Biokaffee der Sorte Robusta an. Der Kaffee wird zusammen mit Mangos, Ananas, Bananen und Avocados diversifiziert kultiviert. Die Arbeit wird ausschließlich von Mitgliedern der Kooperative in Eigenregie vorgenommen. Je nach Ernte fallen dabei bis zu 250 t getrockneter Rohkaffee an.

 



 

Einmal im Jahr wird der Anbau, die Ernte und die Aufbereitung durch Ecocert Frankreich bio-zertifiziert.

Die Kaffeefelder liegen in einem Radius von 2 km um die Dörfer Singouin/Gouanlé in einer hügeligen Region im Westen der Elfenbeinküste nahe der Stadt Man (ca. 400 m über NN).


 


Die Ernte:

 

Die Felder werden in den europäischen Sommermonaten (Juni-August) von Unkraut befreit. Im November beginnt schließlich die Ernte, die bis zum Februar des Folgejahres andauert. Die Mitglieder der CPSG pflücken gemeinsam von Hand die reifen roten Kaffeekirschen von den Sträuchern ihrer Felder. Versehentlich geerntete unreife oder überreife Kaffeekirschen werden während dieses Prozesses kontinuierlich ausgelesen.

Die Aufarbeitung des Kaffees:

 

1. Trocknen der Kaffeekirschen

Parallel zur Ernte findet der Aufarbeitungsprozess des Kaffees statt. Hierzu werden spätestens 24 Stunden nach der Ernte ausschließlich die roten und reifen Kaffeekirschen zum Trocknen auf schwarzen Planen ausgelegt und der Sonne ausgesetzt. Die Kirschen werden von Zeit zu Zeit mit einer Holzharke gewendet um eine gleichmäßige Trocknung der Kirschen zu gewährleisten. Bei Regen werden die Planen zusammengefaltet und sorgfältig verschlossen.

Die Trocknung der Kirschen dauert zwischen 3 - 5 Wochen. Dabei wird der Restfeuchtegehalt kontinuierlich mit einem Messgerät (Sinar AP 6060) überwacht bis ein Restfeuchtegehalt von 12% erreicht ist und die Schälung beginnen kann.

 

2. Schälen der Kaffeekirschen

In dieser Phase werden die getrockneten Kaffeekirschen in einer Schälmaschine von ihrer äußeren Frucht(der Pulpa) inclusive Pergamenthaut und Silberhaut befreit. Zurück bleiben die einzelnen Kaffeebohnen.

 

3. Trocknen der Kaffeebohnen

Je nach Feuchtigkeitsgehalt werden die Bohnen abermals auf Planen in der Sonne zum Trocknen ausgebracht.


 


4. erstes Aussieben auf Bauernebene

Die Kooperativenmitglieder sieben den Kaffee ein erstes Mal individuell aus, um einen möglichst homogenen Rohkaffee zu erhalten.

 

5. erste Auslese auf Bauernebene

Die Bauern lesen die Bohnen ein erstes Mal gründlich aus. Dabei werden besonders schwarze Bohnen, Bruch- bzw. Fehlbohnen und Fremdkörper wie Steine oder Blattreste entfernt.

 

6. Ankauf des Kaffees durch Kooperative

Die Kooperativenorgane kaufen den Kaffee zur finalen Aufbereitung von ihren Mitgliedern an.


 


7. zweites Aussieben auf Kooperativenebene

Die Kooperative siebt den Kaffee ein zweites Mal gründlich aus, um die Homogenität des Rohkaffees zu gewährleisten.

 

 


 

 

8. Finale Auslese und Messen des Restfeuchtegehalts auf Kooperativenebene

Die Kooperative liest die Bohnen ein zweites Mal abschließend aus. Dabei werden verbliebene schwarze Bohnen, Bruch- bzw. Fehlbohnen und Fremdstoffe aussortiert.

 

 


 

 

 


9. Verpackung in exportfertige Jutesäcke

Schließlich findet die Verpackung des Rohkaffees in neue unbehandelte Jutesäcke zu 60 Kg statt.

 

10. Export des Kaffees durch biozertifizierte Exporteur Coopérative Agricole Kobègnan de Kahen (COOPAKK)

 

 

 

 

  Rohkaffee-Bezug

 

  Röstkaffee-Bezug

 

  Rohkaffee-Verarbeitung

 

 

  

 

 

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